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WER WIR SIND

Der Gründer

Prof. Dr. h.c. mult. Hasso Plattner

DER VISIONÄR

Hasso Plattner wurde 1944 in Berlin geboren, zog aber kurz vor dem Abitur in den Süden Deutschlands. Das Studium der Nachrichtentechnik an der Karlsruher Hochschule für Technologie schloss er 1968 als Diplom-Ingenieur ab.

Im selben Jahr wurde er als Programmentwickler bei IBM Deutschland in Mannheim eingestellt. Nur vier Jahre später, 1972, gründete Hasso Plattner zusammen mit vier ehemaligen IBM-Kollegen die SAP, eine Firma für die Entwicklung von Unternehmenssoftware. Das von der SAP entwickelte Konzept einer Standardsoftware, die auf einer eigenen Hardware läuft, stieß von Anbeginn an auf eine überwältigende Nachfrage. Aus dem kleinen Startup wurde ein globaler Konzern mit inzwischen weltweit mehr als 100.000 Mitarbeitern. Als das Unternehmen 1988 an die Börse ging, wurde Hasso Plattner zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden ernannt. Von 1997 bis 2003 war er CEO der SAP.

2003 zog sich Hasso Plattner aus dem Tagesgeschäft zurück und wechselte als Vorsitzender in den Aufsichtsrat der SAP. Als Chief Software Advisor berät er SAP nach wie vor bei der mittel- und langfristigen technologischen Ausrichtung und Strategie. Der Name Hasso Plattner ist inzwischen Programm: Er steht für zukunftsorientierte Forschung, für Innovation und Unternehmergeist, also für die erfolgreiche Verbindung von Wirtschaft und Wissenschaft.

Im Jahr 1998 gründete Hasso Plattner mit dem größten privaten Finanzvolumen, das jemals einer deutschen Universität gespendet wurde, an der Universität Potsdam das Hasso Plattner Institut (HPI). Schwerpunkt dieses Instituts ist die Softwaresystemtechnik. Damit nicht genug: Als Leiter der Abteilung „Unternehmensplattform und Integrationskonzepte“ engagierte sich Hasso Plattner aktiv in Forschung und Lehre. Einige bahnbrechende Innovationen, die das Institut hervorgebracht hat, hat er persönlich angestossen, so die Forschung auf dem Gebiet des In-Memory-Datenmanagements. Dieses Projekt führte zur Entwicklung von HANA, einem inzwischen erfolgreichen Produkt des SAP-Softwareunternehmens, das 2012 sowohl mit dem Deutschen Innovationspreis als auch mit dem Innovationspreis Berlin-Brandenburg ausgezeichnet wurde.

2005 gründete Hasso Plattner außerdem die HPI Research School, ein interdisziplinäres Doktorandenprogramm, mit Niederlassungen an der Universität Kapstadt in Südafrika, am Technion in Israel und an der Nanjing University in China. Im Jahr 2007 erweiterte Hasso das HPI um die HPI School of Design Thinking. Hier können Seniorstudenten aller Fachbereiche lernen, wie man in multidisziplinären Teams innovative Produkte und Dienstleistungen für alle Lebensbereiche entwickelt. Im Jahr 2010 kam das Hasso Plattner Institute of Design an der Stanford University in Kalifornien hinzu, um die junge Generation besser auf die Bewältigung komplexer Herausforderungen vorzubereiten.

Im Jahr 2013 schloss sich Hasso Plattner der Giving Pledge-Initiative von Bill und Melinda Gates und Warren Buffet an. Seitdem spendet er einen Großteil seines Vermögens verstärkt für philanthropische und wohltätige Zwecke. Aus diesem Grund wurde 2015 die unabhängige, nicht gewinnorientierte Hasso-Plattner-Foundation gegründet.

Im Laufe seines Lebens entwickelte Hasso Plattner eine große Liebe zur Kunst und wurde zu einem begeisterten Sammler. Er begann mit dem Sammeln von Kunst rund um den Börsengang von SAP und mittlerweile hat seine Leidenschaft eine der renommiertesten Privatsammlungen entstehen lassen, mit Schwerpunkten auf den Gebieten Impressionismus, Expressionismus und moderner Kunst. Um seine Leidenschaft teilen zu können, hat Hasso Plattner 2013 das Museum Barberini in Potsdam eröffnet, das sofort ein wahrer Publikumsmagnet wurde.

Seine Liebe zur Kunst und seine technische Innovationsfreude haben Hasso Plattner das Wildenstein Plattner Institute in New York City mitbegründen lassen. Diese Institution widmet sich der Katalogisierung und Digitalisierung von kunstgeschichtlichen Forschungen, um diese besser zugänglich zu machen.

Das jüngste Projekt der Hasso-Plattner-Foundation besteht in der Umgestaltung eines früheren beliebten DDR-Restaurants in Potsdam, zu einem Museum für zeitgenössische Kunst, in dem auch Werke ehemaliger DDR-Künstler gezeigt werden sollen. Mit diesem Museum Minsk wird Potsdam ein weiteres architektonisches Wahrzeichen und ein weiterer Ort der Kultur und Begegnung geschenkt.

Im Jahr 2016 ist Hasso Plattner mit dem Hasso Plattner Institut (HPI) erstmals auch in den digitalen Gesundheitsbereich vorgestoßen: Das HPI hat ein Digital Health Center sowohl in Potsdam als auch ein Schwesterzentrum am Mount-Sinai-Krankenhaus in New York City eingerichtet. Gemeinsam mit der neuen Gesundheitsdatenplattform und der Forschungsinitiative (Data4Life) sollen diese Zentren dazu beitragen, die Gesundheitssysteme zu digitalisieren und Forschung und Behandlung zu vernetzen.

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ANERKENNUNGEN

Hasso Plattner erhielt im Verlaufe seines Lebens zahlreiche akademische Auszeichnungen. Er ist Ehrendoktor des KIT, des Karlsruher Instituts für Technologie, der Universität Mannheim, der Universität Potsdam und der Universität des Saarlandes. Darüber hinaus ist er Honorarprofessor sowohl an der Universität Potsdam als auch an der Universität des Saarlandes, wo ihm darüber hinaus der Titel Ehrensenator verliehen wurde.

Außerdem wurde Hasso Plattner vielfach für seinen Unternehmergeist und seine Technologiefreude, sowie für sein Engagement in Wirtschaft, Forschung und Wissenschaft ausgezeichnet. So erhielt er unter anderem:

  • den Werner-von-Siemens-Ring zu Ehren seines Lebenswerkes als Ingenieur. In der Urkunde heißt es: „Als Gründer der SAP hat Hasso den Wirtschaftsstandort Deutschland entscheidend geprägt und immer wieder mit Ideenreichtum Brücken geschlagen – zwischen Wissenschaft und Forschung, Wirtschaft und Politik”;
  • die Leibniz-Medaille für sein „ebenso ungewöhnliches wie vorbildliches Engagement”;
  • den „Information Technology Leadership Award for Global Integration” im Rahmen des Computerworld Smithsonian Awards-Programms als Anerkennung für den Hauptarchitekten des R/3-Systems von SAP;
  • den Verdienstorden des Landes Brandenburg;
  • den Leonardo European Corporate Learning Award in der Kategorie „Thought Leadership”;
  • den GABA Lifetime Achievement Award;
  • den Preis für Verständigung und Toleranz für seine Stiftungstätigkeit zur Förderung der Wissenschaft und für seine „unternehmerische Innovation” sowie für die von ihm initiierten „sozialen und kulturellen Projekte” des Jüdischen Museums Berlin;
  • die Ehrenbürgerschaft der Stadt Potsdam