Bauvorhaben

Das HPI will seinen Standort am Campus Griebnitzsee in Potsdam deutlich ausbauen und plant, ihn mittelfristig zu einem universitären Kompetenzzentrum im Bereich Digital Engineering zu entwickeln. Der Campus Griebnitzsee bietet aufgrund seiner Nähe zu den drei bereits integrierten HPI-Campusstandorten beste Voraussetzungen für eine Erweiterung. Aus diesem Grund läuft derzeit ein Bebauungsplanverfahren (Nr. 160 Westlicher Universitätscampus Griebnitzsee) zur Festlegung des städtebaulichen Rahmens. Im Jahr 2018 wurde auf dem Campus II ein neues Gebäude errichtet und fertiggestellt. Ein zusätzlicher Erweiterungsbau (Institutsgebäude Haus L) wurde Ende 2021 im vorderen Bereich des Campus I in der August-Bebel-Straße von der Hasso Plattner Foundation an das HPI übergeben, der vor allem für die neuen Studiengänge Digital Health, Security Engineering, Data Engineering und Smart Energy genutzt werden soll. Neben einem Hörsaal, Seminarräumen und Büros wird das Gebäude auch Flächen für Server und weitere IT-Infrastruktur ausweisen.

HPI Haus L-1

IFI Golm

Die Hasso Plattner Foundation errichtete von 2019 bis 2020 in Potsdam-Golm einen modernen Neubau: das Institut für Informatik und Computational Science. Dieses Gebäude hat die Hasso Plattner Foundation nach Fertigstellung dem Land Brandenburg gestiftet und im November 2020 zur Nutzung durch die Universität Potsdam übergeben. Das Institut beherbergt künftig Arbeitsplätze für rund 100 Mitarbeiter und etwa 800 Studenten. Im Erdgeschoss wird es Seminarräume, zwei Computerpools und einen großzügigen Selbstlernbereich geben. In den beiden Obergeschossen sind Büroarbeitsplätze, Gruppenarbeitsräume und Labore für spezielle computertechnische Einrichtungen vorgesehen, des weiteren ist ein zentraler Technikraum für die umfangreiche Servertechnik des Instituts geplant. Der fertiggestellte Neubau wurde im März 2021 von der Universität Potsdam bezogen.

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Wohnen am Brauhausberg

Das Gelände des ehemaligen Schwimmbades am Brauhausberg, neben dem Museum Minsk in Potsdam gelegen, wurde inzwischen von der Stiftung erworben. Hier sollen Wohnungen entstehen, die zu einem günstigeren Mietpreis angeboten werden sollen als sonst auf dem Potsdamer Wohnungsmarkt üblich. Damit will die Stiftung einen Beitrag zur sozial gerechten Stadtentwicklung leisten. Die Fertigstellung rund 130 Wohnungen ist geplant.

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Haus L auf Campus 2 (C2L)

Das neue Gebäude für die neuen Fachbereiche des HPI wurde in nur 2,5 Jahren Bauzeit fertiggestellt und bietet auf 4.400 Quadratmetern Gesamtfläche viel Platz für zwei moderne Hörsäle, Seminar- und Videokonferenzräume, Büros, ein TV-Aufnahmestudio, einen Multifunktionssaal, eine Cafeteria und ein hochverfügbares Rechenzentrum mit einer modernen breitbandigen Netzwerkarchitektur.

HPI II, L-70

DAS MINSK Kunsthaus in Potsdam

Das Restaurant “Minsk”, erbaut im Stil der DDR-Moderne und eröffnet am 7. November 1977, sollte die Freundschaft zwischen der DDR und der Sowjetunion vertiefen und wurde daher in Zusammenarbeit mit Künstlern aus Minsk verwirklicht. Das “Minsk” war seinerzeit bei den Potsdamern sehr beliebt und ist für viele mit Erinnerungen an Feiern und Cafébesuche mit Blick auf den Brauhausberg verbunden. Mit dem Ende der DDR wurde der Restaurantbetrieb eingestellt und das Gebäude verfiel zunehmend. Jedoch verhinderte letztlich das Engagement in der Bürgerschaft den Abriss des Gebäudes.  

Im Frühjahr 2019 beschloss die Hasso-Plattner-Stiftung sodann, das Minsk zu erwerben. Bald darauf, im Januar 2020, begannen die Bauarbeiten, um es zu einem Ausstellungsort für die allseits beliebte DDR-Kunstsammlung der Stiftung umzubauen. Im Herbst 2022 fertiggestellt, beherbergt das Gebäude nun auf zwei Etagen modernste Ausstellungsräume mit insgesamt 900 qm Fläche. Im Obergeschoss befindet sich dazu auch ein Café mit Außenterrasse, welches einen neuen Treffpunkt in Potsdam bildet.  

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Hasso Plattner d-school Afrika 

Das 2020 angefangene und 2022 fertiggestellte d-school-Gebäude an der Universität von Kapstadt ist ganz dem Lehren und Lernen von Design Thinking gewidmet. Das vierstöckige Gebäude ist dazu noch das erste akademische Gebäude in ganz Afrika, das eine Bewertung von „6-Star Green“ erzielen konnte. Als solches ist es also ein perfekter Ort für Design Thinking, wo Studenten aus den verschiedenen Fakultäten sich treffen, zusammenarbeiten und Innovationen entwickeln. 

D-School Building Cape Town