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Bauvorhaben

Erweiterung des HPI

Das HPI will seinen Standort am Campus Griebnitzsee in Potsdam deutlich ausbauen und plant, ihn mittelfristig zu einem universitären Kompetenzzentrum im Bereich Digital Engineering zu entwickeln. Der Campus Griebnitzsee bietet aufgrund seiner Nähe zu den drei bereits integrierten HPI-Campusstandorten beste Voraussetzungen für eine Erweiterung. Aus diesem Grund läuft derzeit ein Bebauungsplanverfahren (Nr. 160 Westlicher Universitätscampus Griebnitzsee) zur Festlegung des städtebaulichen Rahmens. Im Jahr 2018 wurde auf dem Campus II ein neues Gebäude errichtet und fertiggestellt. Ein zusätzlicher Erweiterungsbau entsteht derzeit im vorderen Bereich des Campus August-Bebel-Straße, der vor allem für die neuen Studiengänge Digital Health, Security Engineering, Data Engineering und Smart Energy genutzt werden soll. Neben einem Hörsaal, Seminarräumen und Büros wird das Gebäude auch Flächen für Server und weitere IT-Infrastruktur ausweisen. Die Fertigstellung ist für Ende 2021 geplant.

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IFI Golm

Die Hasso Plattner Foundation errichtet derzeit in Potsdam-Golm einen Neubau: das Institut für Informatik und Computational Science. Dieses Gebäude wird dem Land Brandenburg gestiftet und der Universität Potsdam zur Nutzung übergeben werden. Es ist der erste Baustein der Erweiterung des Golm-Campus durch die Universität Potsdam. In dem Gebäude werden künftig Arbeitsplätze für rund 100 Mitarbeiter und etwa 800 Studierende geschaffen. Im Erdgeschoss wird es Seminarräume, zwei Computerpools und einen großzügigen Studienbereich geben. In den beiden Obergeschossen sind Büroarbeitsplätze, Gruppenarbeitsräume und Labore für spezielle Einrichtungen der Computertechnik vorgesehen. Im Obergeschoss ist ein zentraler Technikraum für die umfangreiche Servertechnik des Instituts geplant. Die Fertigstellung und Übergabe ist für Ende 2020 geplant.

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Wohnen am Brauhausberg

Das Gelände des ehemaligen Schwimmbades am Brauhausberg, neben dem Museum Minsk in Potsdam gelegen, wurde inzwischen von der Stiftung erworben. Hier sollen Wohnungen entstehen, die zu einem günstigeren Mietpreis angeboten werden sollen als sonst auf dem Potsdamer Wohnungsmarkt üblich. Damit will die Stiftung einen Beitrag zur sozial gerechten Stadtentwicklung leisten. Die Fertigstellung der rund 130 Wohnungen ist für 2022 geplant.

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Haus L auf Campus 2 (C2L)

Ein weiteres Gebäude für die neuen Fachbereiche des HPI befindet sich derzeit in Potsdam im Bau. Das Haus L auf Campus 2 (C2L) wird Platz für ein Rechenzentrum, zwei Hörsäle, Seminarräume und Büros sowie ein Bistro bieten. Die Fertigstellung ist für Ende 2021 geplant.

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Minsk

Das Museum Minsk ist das jüngste Projekt der Hasso-Plattner-Foundation. Erst im Frühjahr 2019 hat die Stiftung das Minsk gekauft, um aus diesem früheren DDR-Terrassenrestaurant ein Museum für moderne Kunst entstehen zu lassen. Hier sollen vor allem auch die Werke der DDR-Kunst, die Hasso Plattner gesammelt hat, im neuen Kontext gezeigt werden. Dafür begannen im Januar 2020 die umfangreichen Bauarbeiten. In den beiden Hauptgeschossen entstehen moderne Ausstellungsflächen von insgesamt 900 Quadratmetern. Im Obergeschoss ist ein Café mit Außenterrasse geplant, das als neuer Treffpunkt an alte Zeiten anknüpfen soll. Die Eröffnung des Museum Minsk ist für den Herbst 2021 geplant.

Das ursprüngliche Restaurant Minsk war am 7. November 1977 eröffnet worden. Es wurde im modernistischen Stil der DDR erbaut und sollte die Freundschaft zwischen DDR und Sowjetunion bekräftigen, beispielsweise durch die Zusammenarbeit mit Künstlern aus Minsk. Das Minsk war zu DDR-Zeiten als Treffpunkt äußerst beliebt, viele Potsdamer verbinden damit Erinnerungen an Feste und Begegnungen auf dem Brauhausberg. Nach der Wende wurde das Restaurant geschlossen, das Gebäude verfiel und schien dem Abriss geweiht. Bürgerschaftliches Engagement verhinderte jedoch, dass die Abrisspläne verwirklicht werden konnten.

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School of Design Thinking an der Universität Kapstadt

Das ikonische Gebäude der d-school, das aus 3 Stockwerken besteht, soll das multidisziplinäre und fakultätsübergreifende Zentrum für die Zusammenarbeit auf dem Campus der Universität Kapstadt sein. Ein Ort, an dem das Design Thinking praktiziert werden kann und Studierende aus verschiedenen Fakultäten gemeinsam an innovativen Zukunftsmodellen arbeiten können. Der Baubeginn ist für 2020 und der Bezug für Ende 2021 geplant.

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